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Hochglanzpolierte, geschlossene, moderne Oberflächen Schwarz poliert und Staub: Das Eine scheint das Andere magisch anzuziehen. Die erste Sorge gilt somit der schön polierten Oberfläche. – Dabei ist es gar nicht so schwer:
Im Laufe eines langen Klavierlebens werden trotz aller Vorsicht die Polierspuren nicht unsichtbar bleiben. Dann beginnt auch der Staub besser zu haften und die Oberfläche wirkt leicht rau. Mit unseren Spezialpolituren kann jetzt die Oberfläche wieder frisch versiegelt werden.
Die Herstellung einer Schelllackpolitur im traditionellen Verfahren nimmt ca. 200 Stunden in Anspruch und ist dementsprechend teuer. Heutige Verfahren zur Herstellung von Schelllackoberflächen sind meist Spritzpolierverfahren, die einen guten Effekt erzielen und je nach Instrument ca. CHF 5'000.- kosten. Sie dürfen nicht feucht abgerieben oder mit Möbelpolitur behandelt werden. Auch hier gilt: Staub druckfrei abnehmen und anschliessend Fettfinger behutsam trocken abreiben. Für die spezielle Reinigung der Oberfläche gibt es eine Poliermilch.
Bei diesen Flächen ist die Holzmaserung zu sehen und die Oberfläche wirkt matt oder mattglänzend. Da hier der Lack die Poren des Furniers nicht verschliesst, muss auch hier mit Möbelpolituren und Feuchtigkeit sehr vorsichtig umgegangen werden. Am besten reinigen Sie diese Instrumente nur mit einem weichen Lappen. Sonstiges Weitere Pflegemittel sollten nur durch einen erfahrenen Klavierbauer angewendet werden. Hier kann es sich um Insektenmittel zum Schutz gegen Motten handeln oder eventuell muss auch einmal ein Holzwurm vertrieben werden. Ausserdem gibt es Pflegemittel für die Mechanikleder oder Klaviaturstifte der Tastatur. |