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Prey – Stille meine Liebe
Keine Frage: Hermann Prey war einer der grössten Sänger des 20. Jahrhunderts. Sein künstlerisches Vermächtnis - Oper und Operette, Kunstlied, Volksmusik - ist einzigartig.
Die Kehrseite der Medaille beleuchtet jetzt, über elf Jahre nach Preys Tod, ein Dokumentarfilm von Michael Harder und Martin Blum, "Stille meine Liebe". "Er war ein Besessener", erinnert sich Hermann Preys Frau Barbara an ihren 1998 verstorbenen Mann und damit ist schon viel über diesen Bariton von Weltrang gesagt, der sein Leben der Kunst unterordnete.
Der weder sich noch seine Familie schonte, um unablässig von Konzerthalle zu Konzerthalle, von Opernbühne zu Opernbühne ziehen zu können. Der zwischendruch noch Operetten sang und eine Unterhaltungs-Show im Fernsehen hatte. Ein prallvolles Leben also, das die Regisseure in ihrer Doku aufblättern, ohne jedoch der Versuchung zu erliegen, hier lediglich Karrierestationen nachzuerzählen. Im Gegenteil, der DVD zeigt ein vielschichtiges Bild des Weltstars - auch dank des exklusiven Filmmaterials, das den privaten Prey zeigt. Dazu kommen Mitschnitte von Liederabenden, Gespräche mit den weltberühmten Sängern Jonas Kaufmann und Thomas Hampson.
80 Minuten
1 DVD
CHF 44.90
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